Drei Drehtage

Letzte Woche haben wir drei Sendungen gedreht:

1. „Pommes – von streichholzfein bis knüppeldick“ (Sendung am 8. Oktober, dem Tag unseres Hoffestes),

2. „Niederrheinische Martinsgans“ (Sendung am 5. November) und

3. als Vorprdouktion für nächstes Jahr – „Tomaten“. Das hat besonders viel Spaß gemacht, denn dieses Jahr schmecken unsere Tomaten ganz ausgezeichnet, sie haben schließlich genügend Wärme abbekommen. Wir sind für die Kamera auch in unseren Garten gegangen, um einige Sorten am Strauch zu zeigen. Begleitet wurden wir dabei erstmalig von einer Drohne, um Ihnen ein paar außergewöhnliche Einstiegsbilder zu zeigen. Hier die sehr wohlschmeckende, aber kleine Sorte ‚Pink Tiger‘.

Heimatküche NRW

Eine kulinarische Reise durch Nordrhein-Westfalen

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21 Responses to “Drei Drehtage”

  1. Leineweber

    Ich finde ihre Sendung gut. Das einzige was wirklich ist ihre ständige Wein Trinkerei. Sie könnten genau sogut empfehlen,was man zu dem jeweiligen Gericht trinken könnte. Aber Sie werden wohl von den Winzern fürstlich endlohnt. Das stört gewaltig. Was ich noch anbringen möchte ist,dass sie Herrn Moritz sehr oft einfach über den Mund fahren. Sie lassen ihn selten Ausreden. Nicht die feine Art . Ansonsten war es das. Herzliche Grüße Familie Leineweber.

    • Martina und Moritz

      Hallo Familie Leineweber,

      Schön, dass Sie unsere Sendung gut finden und danke für die Kritik. Tatsächlich sind wir der Meinung, dass das richtige Getränk zu einem Gericht sehr wichtig ist und die passende Auswahl zur kreativen Gestaltung des Genusses gehört. Weinkultur ist Genusskultur. Deshalb unsere wohlüberlegten Hinweise. Die Winzer wissen davon im Allgemeinen nichts, denn wir verwenden fast ausschließlich Weine aus unserem Keller – die wir freilich im Hinblick auf ihre Eigenschaften als Essensbegleiter auswählen.
      In ganz seltenen Fällen, zum Beispiel als wir einen Pfälzer Saumagen präsentierten, bitten wir ein Weingut, uns einen Wein (natürlich gegen Rechnung!) zuzuschicken, in diesem Fall war es das Weingut Koehler-Ruprecht. Da wusste man dann Bescheid. Ansonsten entdeckten die Weingüter erst nachträglich – wenn überhaupt! -, dass einer ihrer Weine eingesetzt wurde. Vorstellen dürfen wir sie ja ohnehin seit einigen Jahren nicht mehr und auch keine Etiketten mehr zeigen.
      Wir dürfen inzwischen nur noch Weinbaugebiete und Rebsorte nennen, weil der WDR befürchtet, es könnte Schleichwerbung gemacht werden. Das betraf auch andere, zum Beispiel spezielle Sendungen über Wein. Wir finden das ziemlich unbegreiflich und sehr schade, denn Bücher oder Autos darf man ja auch vorstellen und empfehlen oder kritisch würdigen…
      Was das Dreinreden bertrifft, so ist das ein Stilmittel, das wir bewusst einsetzen. Jeder von uns unterbricht mal den Anderen. Das macht die Sache doch erst lebendig! Wenn Sie das als unhöflich empfinden, bitten wir um Entschuldigung – werden es aber weiterhin machen, weil es im Eifer des Gefechts entsteht und nicht aus Besserwisserei, Unhöflichkeit oder Arroganz.

      Wir hoffen, Ihr Verständnis geweckt zu haben und grüßen freundlich, Ma&Mo

  2. birgit weiler

    hallo,
    zu den Weinen: unerlaubte Werbung – also Werbung, die sich „hernanschleicht“, ist ja zu recht verboten. Denn Sie würden Ihre Präsentationsmacht, die Ihnen vom SWR, einem öffentlich-rechtlichen Sender, gegeben ist, einseitig ausnutzen können.
    Gerade aber heute – in der Sendung „Saarländische Küche“ – haben Sie aber am Schluss einen Wein deutlich erkennbar gezeigt. Es handelte sich um das Weingut „Zilliken- Forstmeister Geltz“ aus Saarburg. Zunächst hatte ich mich sehr gefreut als Saarländerin zufällig eine Sendung mit meiner „Heimatküche“ ge-funden zu habven und fand Ihr Engagement für diese bundesweit doch sehr unbeachtete Gegend mit überdurchschnittlicher Feinschmeckerkompetenz überraschend. Auch Viez als Empfehlung zur Essensbegleitung war absolut stimmig. Meine Freude hielt jedoch nur bis knapp vor Schluss an.
    Ich liebe die Weine von der Saar und jage Ihnen in Berlin nach wo ich sie finden kann, ABER

    zur saarländischen Traditionsküche hätten Sie zu Weinen von der saarländischen Obermosel greifen MÜSSEN. Das wäre fair gewesen.

    Sie selbst würden niemals erlauben, in einer Sendung mit badischer Traditionsküche Trollinger zu servieren. Aber genau das haben Sie mit der saarländischen Heimatküche gemacht….besuchen Sie doch mal das Dreiländereck SAARLORLUX…..bei Perl und Schengen. Sie werden überrascht sein….

  3. Liebe Martina, lieber Moritz,

    Wir fahren gerade von Ihrem schönen Hoffest zurück ins herbstliche und regnerische Darmstadt! Ich liebe Ihre Sendung sehr und verpasse nicht eine einzige, früher waren Sie die Lieblingssendung meiner Patentante, mit der ich sie immer sehen „musste“ – hoch pubertär und wirklich nicht interessiert an Kochsendungen oder gar dem Kochen selbst 😉
    Mittlerweile ist meine liebe Patentante leider verstorben, aber Ihre Sendung sehe ich noch immer und zwar voller Begeisterung. Sie ist neben den vielen zahlreichen Tipps im wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln und der Liebe zum Kochen auch immer wieder ein Stück Erinnerung an meine Tante!

    Daher haben wir wirklich gerne die fast dreistündige Anfahrt von Darmstadt auf uns genommen, um das Hofgut kennenzulernen, DIE Küche und vorallem Sie Beide einmal zu sehen! Wir hatten einen wunderschönen Tag und konnten vorallem einige Ihrer Köstlichkeiten, egal ob frischgepresster Apfelsaft, Cidre oder die leckeren Kuchen oder herzhaften Speisen aus der Küche genießen! Frisch zubereitet von Martina – ich werde es kaum glauben, wenn ich heute Abend die aufgezeichnete Sendung von heute Mittag sehen werde 😉

    Und letztlich kam auch unser Hund Lotta nicht nur Kurz, da sie das Vergnügen hatte, auch Ihre Hündin kurz beschnuppern zu dürfen 😉

    Die Anfahrt hat sich also rundum gelohnt, wir werden sicher wiederkommen (vielleicht auch mal zu einem Kochkurs),

    Herzliche Grüße,

    Nina

    • Martina und Moritz

      Liebe Nina,
      Vielen Dank für Ihre liebevollen Zeilen – und danke für den Besuch unseres Hoffestes! Es freut uns, dass es Ihnen gefallen hat – wir hatten ja auch Glück mit dem Wetter. Und alle Leute waren freundlich und friedlich und es herrschte eine gute Stimmung. Wir freuen uns, wenn Sie uns wieder besuchen – zum Hoffest oder in einem Kochkurs. Die Termine werden wir Anfang/Mitte November auf unserer Homepage bekannt geben.
      Mit herzlichen Grüße, vielleicht bis bald, Ma&Mo

  4. Eine tolle Sendung und wie oft hatte ich nicht gewusst, was ich kochen sollte. So kamen mir Ihre wunderbaren und leicht nachzukochende und schmackhaften Gerichte sehr gelegen.
    Zu meckern gibt es absolut nichts, sondern eh‘ zu loben!
    Sie beide sind ein tolles und sehr sympathisches Team!
    Weiter so!
    Ach übrigens: morgen stelle ich wieder zum x-ten Mal eure super leckere Suppenwürze her.

    Liebe Grüße

    • Martina und Moritz

      Hallo Susi,
      Vielen Dank für das schöne Lob – davon kann man bekanntlich unendlich viel vertragen… Die Suppenwürze steht übrigens bei uns auch wieder auf dem Programm!
      Mit herzlichen Grüßen, Ma&Mo

  5. Hallo liebe Martina, lieber Moritz,
    war völlig überrascht, als ich auf diesen Blog gestoßen bin, denn eigentlich wollte ich im Shop bestellen. Nun, da einige Blogger ihren Frust ablassen müssen, will ich mich zu Wort melden.
    Es ist schon verwunderlich, an was sich manche Personen so alles stören!
    Ich will mich gern der Meinung von Nina und Susi anschließen, und es gibt keine bessere Kochsendung im deutschen Fernsehen mit so viel Genusskultur.
    Was das Dreinreden anbelangt, ich finde es herrlich erfrischend. Man merkt doch, dass dies bewusst gewählt ist. Neulich sagte Martina zu Moritz: “ …nun weine nicht…. !“ Ich fand es herrlich, da auch ich diesen Ausdruck gern mal benutze! Einfach lebendig und und unverfälscht.
    Ich freue mich auf viele interessante Kochsendungen mit netten Scherzereien.

    Apropos: wann gibt es die Suppenwürze?
    Ganz liebe Grüße und weiter so!
    Herzlichst Ruth

  6. Ulla Trömner

    Ich habe vor einigen Wochen ,gemeinsam mit meinem Bruder, einen Kochkurs bei Martina und Moritz besucht. Es war ein wundervoller Tag…. ALLES passte, die Stimmung, die anderen Kochschüler, das Essen, der Wein. … Martina und Moritz sind so liebenswerte und bodenständige Menschen, wir konnten uns nur wohlfühlen. Leider gibt es Menschen, die an allem etwas auszusetzen haben und dann noch UNANGEMESSENE Kritiken schreiben…….. So, das musste ich mal los werden . Ich wünsche den Beiden und auch Pünktchen, alles Gute…. Ulla, die Zwiebeln schneiden kann, wie Pflastersteine…

  7. Pater Daniel

    Verehrte Fernsehköche, meine Lieben,
    ich bin Franziskaner in der schönen Eifel. Der Samstag ist immer mein freier Tag und am Abend stehe ich in meiner Küche und schaue Ihre Sendung. Ich bin selber Koch aus Leidenschaft. Ihre Ideen, Ihre Umsetzung der Rezepte mit verschiedenen Tricks und Kniffen finde ich einfach nur toll. Sie werben mit Ihrer Sendung für Selberkochen weil es Spaß macht und gesund und schmackhaft ist. Weg von Fertiggerichten mit den vielen Zusatzstoffen. Ich selber betreue Kinder und Jugendliche und versuche ihnen beizubringen, dass man Vieles selbermachen kann. Vielleicht als eine Idee für eine Ihrer folgenden Sendungen – einmal die Klosterküche unter die Lupe nehmen. Die jahrhunderte alten Rezepte geben so manchen Gaumenschmaus her.

    Ihnen weiterhin alles Gute und Gottes Segen!
    Mit meinem Dank verbleibe ich

    Pater Daniel ofm

  8. bernd niggl

    hallo martina hallo moritz,auch ich sehe mit grosser freude jede sendung,auch die wiederholungen.habe schon vieles nachgemacht.noch etwas ganz persönliches,ich finde die kleinen neckereien zwischen euch beiben zeigen die liebe und verbundenheit zwischen euch beiden und das zeichnet auch die sendung aus,die einfach die beste deutsche kochsendung ist.mit grüssen aus westerkappeln im tecklenburger land bernd niggl der euch frohe weihnachten wünscht und alles gute in 2017

    • Martina und Moritz

      Lieber Bernd Niggl!
      Danke für das schöne und so persönliche Lob! Auch wir wünschen Ihnen und allen anderen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, das uns allen viel Glück bescheren möge…
      Herzliche Grüße, Ma&Mo

  9. Monika Osol

    Hallo Martina & Moritz,

    wenn ich Zeit habe, schaue ich mir immer Ihre Sendung an.
    Es ist einfach toll , wie Ihr Zwei das meistert. Ich hole mir immer wieder gerne Anregungen , die wunderbar erklärt werden . Auch die Neckereien von Euch beiden sind so schön natürlich. Alles wird so ruhig erklärt. Von Euch kann man viel lernen, ohne Schnickschnack und Musik im Hintergrund, pure Erholung. Bleibt so , wie Ihr seid. Weiter so.

    Herzliche Grüße

    Monika Osol

  10. Brigitte

    Hallo Martina und Moritz,

    bin per Zufall auf diese Webseite gestoßen, nachdem ich die Kochsendung vom 11.03.2017 in der Mediathek ansehen wollte. Allein Ihre so prächtig ausgestattete Profiküche läßt mir jedesmal eine Inspiration zukommen, sofort in meine Küche zu eilen, um meiner Phantasie freien Lauf zu lassen oder Ihre Rezepte auszuprobieren.
    Ich möchte Ihnen sehr danken dafür, dass Sie das alles mit Können und Erfahrung sowie Charme dem Zuschauer rüberbringen. Und die kleinen Sticheleien gehören dazu wie in einer gut funktionierenden Ehe. Man spürt doch welche Verbundenheit Sie ausstrahlen.
    Ich hoffe, dass Sie die Sendung lange noch weitermachen, nachdem Sie in diesem Blog
    ein unsichtbares Fragezeichen gesetzt hatten. Ich sehe Ihre Sendung seit den 70. oder 80. Jahren, als Sie noch Gäste nach der Zubereitung eines Menüs in der holzgetäfelten Stube mit anschl. Gesprächsrunde wilkommen hießen.
    Liebe Grüss Brigitte

    • Martina und Moritz

      Hallo Brigitte,

      Danke für das schöne Lob und die Treue über nunmehr 29 Jahre! Bleiben Sie uns weiterhin treu – so lange, wie wir die Sendung noch machen werden und gene auch darüber hinaus.

      Herzliche Grüßem, Ma&Mo

  11. Marina Müller McKenna

    Liebe Martina und lieber Moritz,
    mein Mann isst zwar gerne, ist aber total genervt von den vielen Kochsendungen und -shows, am Wochenende manchmal beinahe auf jedem Kanal. Einzige Ausnahme, die ich mir in seiner Anwesenheit angucken kann: Ihre Sendung (auch wenn er als nicht des Deutschen mächtiger Ire nichts versteht). Auch hier in unserer neuen Heimat Griechenland verpasse ich nach Möglichkeit keine Gelegenheit dazu.
    Was mich geärgert hat: Ich versuchte für eine Freundin nochmal eines Ihrer Muffinrezepte im Internet zu finden und musste lesen, dass aufgrund neuer Verordnungen solcherart Informationen nur noch zeitlich begrenzt online stehen dürfen. Man solle den Sender anschreiben. Nun sind wir also im 21. Jahrhundert, in Zeiten von Internet und Marsflügen, wieder beim guten alten frankierten Rückumschlag bzw. beim von der ein Jahr in der Mediathek verfügbaren Sendung handschriftlich mitgeschriebenen Rezept angekommen. Toll! Ich weiß, das ist in keiner Weise Ihre Schuld und sicher auch für Sie ärgerlich, ich wollte nur meiner – gelinde gesagt – Verwunderung Ausdruck verleihen. Mit anderen Inhalten ist man nicht so zimperlich … Naja, jedenfalls halte ich Ihnen beiden und Ihrer erfrischenden Sendung auch weiterhin die Treue und wünsche noch viele schöne Kocherlebnisse und -ideen.

    • Martina und Moritz

      Liebe Marina Müller-McKean,

      Zunächst mal vielen Dank für Ihr Lob und Ihres Mannes Wertschätzung unseres Tuns – bitte grüßen Sie ihn ganz herzlich!

      Zum Problem der Verfügbarkeit der Rezepte: Es ist das automatische Löschen der Rezepte in der Datenbank nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für die Sender eine unerfreuliche Sache. Erzwungen wurde diese Maßnahme von den Zeitungs- und Buchverlegern, die in einer ständigen Verfügnarkeit einen Wettbewerbsvorteil für die Sender gegenüber ihrem eigenen Betätigungsfeld sehen. Deshalb dürfen Sendungsinhalte nur in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sendung, also einen begrenzten Zeitraum (3 Monate), auf den Seiten des Senders bereitgehalten werden. Im Übrigen eine europäische Lösung, die allerdings von den verschiedenen Ländern und auch Sendern mit unterschiedlicher Sorgfalt umgesetzt wird. Die Datenbanken gewinnen dadurch leider nicht die mögliche Komplexität, aber andererseits ist das Anliegen der Verlage (und auch der Autoren) durchaus zu verstehen, denn nur so können Bücher verkauft werden – und davon leben Verlage (und Autoren) schließlich.
      Das hat dazu geführt, dass wir einerseits das Löschen bedauern, andererseits allerdings auch begrüßen. Wir hoffen jedenfalls, zur Aufklärung beigetragen und Ihren Ärger besänftigt zu haben.
      Mit freundlichen Grüßen, Ma&Mo

      PS Das Anschreiben des Senders ist nicht nur über den klassisch umständlichen Brief und frankierten Rückumschlag möglich, sondern per E-Mail zeitgemäß einfach, schneller und billiger zu lösen!

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