Topfen-Biskuit

Regelmäßig werden unsere Rezepte in der Zeitschrift „mein tv“ veröffentlicht. Wer die letzte Ausgabe verpasst hat, kann hier unseren Topfen-Biskuit nachbacken.

Für 6 bis 8 Personen:

Biskuit: 4 Eier, 100 g Zucker, 1 Tütchen Vanillezucker, 1 Salzprise, abgeriebene Zitronenschale, 60 g Mehl, 60 g geriebene Mandeln, Butter und Zucker für die Form.

Füllung: 400 Ricotta (notfalls Schichtkäse), 2-3 EL Zucker, Zitronenschale, 200 g süße Sahne

Eier mit dem Handrührer in einer Rührschüssel im heißem Wasserbad zur dicken Creme schlagen, dabei den Zucker hinzu rieseln lassen, auch den Vanillezucker, Salzprise und Zitronenschale. Dann im kalten Wasserbad schlagen, bis die Masse wieder abgekühlt ist. Mehl und Mandeln unterziehen und ca. zweifingerhoch auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und glatt streichen.

Bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze; 180 GradHeißluft) etwa 12 bis 15 Minuten goldbraun backen. Die ausgekühlte Teigplatte quer in zwei Hälften schneiden.

Für die Füllung Ricotta (oder Schichtkäse) glatt rühren (mixen), nach Geschmack süßen und mit Zitronenschale würzen. Die steifgeschlagene Sahne unterziehen. Auf der unteren Hälfte des Teigbodens glatt streichen. Die obere Hälfte aufsetzen.

Zum Servieren mit Puderzucker beschneien. Mit einem scharfen Messer in rechteckige Tortenstücke schneiden.

Wer mag, serviert dazu noch frische Früchte, zum Beispiel Erdbeeren. Lecker!

Heimatküche NRW

Eine kulinarische Reise durch Nordrhein-Westfalen

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7 Responses to “Topfen-Biskuit”

  1. Helmut Schulz

    Pillekuchen
    Letzten Samstag habe ich die Sendung gesehen. Den Pillekuchen backt man im Bergischen aber anders. Rezept für 2 Pillekuchen:
    1 Kg Kartoffeln, 125g geräucherte Speckwürfel, 2 Zwiebeln, 1,5 Teelöffel Salz, 0.5 Teelöffel Pfeffer, 0,5 Teelöffel Muskat, 3 Eier, 2 EßlöffelMehl, 2 Eßlöffel saure Sahne.
    Die Kartoffeln in dünne Stifte schneiden. Die gehackten Zwiebeln und die anderen Zutaten zu einem Teig vermengen. Zwei Pfannen erhitzen und darin Öl vorwärmen. Den Teig gleichmäßig auf beide Pfannen verteilen.Wenn die untere Seite gar ist, den Kuchen auf die andre Seite drehen, bis auch diese gar ist, Dazu reiche man Kopfsalat. Rezept ist von meiner 1998 verstorbenen Mutter.

    • Martina und Moritz

      Hallo Helmut Schulz!

      Danke für das Rezept Ihrer Mutter! Es beweist mal wieder, dass die klassischen Rezepte von Haus zu Haus, von Hausfrau zu Hausfrau nach ganz persönlichem Gusto zubereitet oder abgewandelt wurden. Bei Ihrem Rezept kommt halt noch Speck hinzu und werden nicht kleine Küchlein, sondern zwei große gebacken. Auch gut!

      Mit freundlichen Grüßen, Ma&Mo

  2. Liebe Martina, lieber Moritz,

    seit Jahren bin ich ein großer Fan Eurer Sendung und von Euren Büchern!

    Jetzt wollte ich jedoch mal nachfragen, nachdem ich im Internet nichts gefunden haben, wie Ihr eigentlich auf den Namen „Moritz“ gekommen seid.

    Danke vielmals im Voraus.

    Ganz herzliche Grüße aus München,
    Leon

    • Martina und Moritz

      Hallo Leon!

      Den Spitznamen habe ich bereits 1964 als Student in München bekommen: Einer Freundin gefiel Bernd nicht, klang ihr zu hart und uncharmant. Mein zweiter Vorname Michael erinnerte sie an den deutschen Michel, den sie auch nicht leiden mochte. Mein dritter Vorname, Maximilian, war zu lang, Max, Max, Max – „Moritz!!!“ rief sie, passt!

      So kam’s. Fast alle unsere FreundInnen nennen mich seither Moritz – nur die Verwandtschaft und noch ältere Freunde nicht. (Und auch die nicht, die trotz Duzens den Spitznamen vergessen haben und auf ein Buch schauen, um sich meines Vornamens zu vergewissern…)

      Herzliche Grüße,Mo

  3. Hallo,
    ich schaue gerne Ihre Sendung und finde die Rezepte ganz toll. Vieles habe ich schon nachgekocht. Ich bin immer noch auf der Suche nach einer Küchenmaschine ohne viel Schnickschnack. Welche Küchenmaschine verwendet Ihr?

    Gruss Jutta

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