Koch- oder Metzgerschürze?

Neulich bekamen wir diese Frage per Mail:

„Bei uns im Schwabenland hat der Moritz den Schurz den er zum Kochen anhat
den haben die Metzger bei der Schlachtung von Schweinen usw. an.
Muss das sein?“

Antwort Moritz:

„Diese Schürze ist tatsächlich eine Metzgerschürze, in Bayern ‚Schaber‘ genannt. Als ich sie das erste Mal gesehen habe, gefiel sie mir auf Anhieb – viel besser als alle anderen bis dahin (1990) ausprobierten Schürzen (Anfangs trugen wir gar keine.) Jetzt ist sie sozusagen mein Markenzeichen. Und wird es bleiben.“

 

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10 Antworten zu “Koch- oder Metzgerschürze?”

  1. Gaby Mekas

    Hallo Martina&Moritz,
    Habe heute ihreOrrechiette mit Radicchio zubereitet, tolles Rezept. Morgen kommt die Zitronen-Hühnersuppe dran. Gucke jeden Samstag ihre Sendung, super,danke. Mit freundlichem Gruss Gaby Mekas aus Amsterdam

    • Martina und Moritz

      Tja, liebe Elfi Bauer, das wüsste ich auch gerne. dioese klassichen Metzgerschürzen (“Schaber” genannt), die ich vor vielen Jahren erstanden habe, finde auch ich nicht mehr im Netz. Offenbar werden sie nicht mehr hergestellt, weil sie nicht den modernen Hygiene-Anforderungen an die Bwerufskleidung entsprechen. Schade. Viele Grüße, Ma&Mo

  2. Egon Eder

    Hallo ihr Lieben, schaue regelmäßig Eure Sendung. Echt super was ihr auf den Tisch zaubert. Ich habe eine Frage und Bitte: ich mag kein scharfes Olivenöl. In einer ihrer letzten Sendungen haben Sie das Lingurische Olivenöl als fruchtig und mild gelobt. Das hätte ich gerne. Können Sie mir Marke oder einen Namen nennen, Bitte. Lieben Dank

  3. Angelika Carstens

    Hallo ihr lieben, ich schaue schon Jahre eure Koch Sendung ,und habe auch alle eure Bücher,von Anfang an . Habe mich Dank euch auch erst ans Kochen gewagte.
    Würdet ihr mir veraten was ihr für eine
    Küchenmaschiene habt,finde sie super,ich brauche nämlich eine neue.
    Dankeschön, bleibt gesund.
    Gruß Angelika Carstens

  4. Kreutzer Hans-Joachim

    Hallo, vor Jahren sah ich eine Sendung von euch in der ihr Knoblauch kleine Kartoffeln und Hähnchenteile auf einem Backblech zubereitet. Bei einigen Versuchen wurden die Knoblauch Zehen immer trocken und verbrannt. Jetzt meine Frage, bei welcher Temperatur und wie lange muß es in den Ofen damit das Fleisch durchgegart ist. Dankeschön im voraus

    • Martina und Moritz

      Hallo Hans-Joachim,
      Die Frage hat sich versteckt gehabt und wir haben sie erst jetzt gefunden. Also: Die Knoblauchzehen sollten schön groß sein, möglichst von frischem Knoblauch, also die Schale noch feucht. Dann kommen die Zehen im Ganzen und ungeschält aufs Blech und müssen, wie die anderen Zutaten, mit Öl beträufelt (oder darin umgewendet) werden. Das Ganze kommt bei maximaler Hitze (220 Grad Heißluft, 250-280 Grad Ober-/Unterhitze) in den Ofen, nach 15 bis 20 Minuten (je nach Größe der Teile) wird die Hitze auf 100 Grad zurückgeschaltet und das Gericht kann bei weiterhin geschlossener Tür in 45 Minuten bis 1 Stunde in der nachlassenden Hitze endgültig gar und rösch werden lassen. Die Knoblauchzehen sollten jetzt außen trocken und gebräunt, innen aber cremig und höchst geschmackvoll sein – man presst sie einfach mit der Gabel aus und nimmt etwas von der Creme zum Fleisch. Wir selbst nehmen übrigens eher eine ganze große Knolle Knoblauch, zutzeln die Zehen gerne aus, direkt in den Mund: ein deftiger, nachhallender Genuss, den sich unbedingt alle Tischgenossen gönnen sollten, denn sonst kann man den/die anderen nicht mehr aushalten, im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen…
      Gutes Gelingen und guten Appetit! Viele Grüße, Ma&Mo

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