„Wenn der Hahn kräht“

Petition von Silvia Stengel „Ortsübliche Emissionen des Landlebens als kulturelles Erbe schützen“

Baumaschinen, Auto- und Flugzeuglärm, staubige und stickige Luft durch Verkehr und Industrie. In den meisten Städten herrscht eine gewisse Dauerbelastung verschiedener Emissionen. Da ist es nur verständlich, dass viele Großstädter übers Wochenende oder auch für immer in ländliche Gegenden flüchten, um dem zu entrinnen oder sich zu erholen. Jedoch: Die Luft duftet hier öfters mal nach Stall, Mist und Jauche, die Enten schnattern, die Kühe muhen und der Hahn kräht. Auch das Landleben hat eben seine Geräuschkulisse und diese ist für die Stadtflüchter zumindest ungewohnt, oft sogar störend.

Um ein Ei auf dem Frühstückstisch zu haben, braucht es nicht nur die Henne, sondern auch den Hahn. Dieser schert sich aber nicht darum, was die Städter zu seinem Morgengruß meinen. Auch die Milch im „Latte Macchiato“ kommt nur augenscheinlich aus dem Tetra Pak – bevor sie verpackt wird, kommt sie aus der Kuh. Und in einer Landwirtschaft, die sich dem Tierwohl verpflichtet, müssen Huhn, Ente und Kuh einen Auslauf haben und sind somit ein Teil unserer Umwelt. Das Schnattern, das Krähen, die freie Bewegung der Tiere und der kräftige Duft der Landluft sind Teil unseres kulturellen Erbes, welcher nicht wie bei der Massentierhaltung schall- und blickdicht von uns Menschen abgeschottet werden kann.

Wir sind dafür, dass unsere ländliche Kultur auch gesetzlich geschützt wird, weshalb wir die Petition von Silvia Stengel „Ortsübliche Emissionen des Landlebens als kulturelles Erbe schützen“ gerne und mit Nachdruck unterstützen.

Hier können auch Sie dazu beitragen und Ihre Stimme abgeben: Zur Online Petition

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4 Antworten zu “„Wenn der Hahn kräht“”

  1. Stengel Silvia

    Vielen herzlichen Dank für dieses tolle Statement!

    Viele Grüße aus Hofheim-Marxheim a.Ts. mit einem noch landwirtschaftlich geprägten Ortskern und vielen regionalen Hofläden im Umkreis!
    Dies gilt es zu erhalten und zu schützen und vor allem entsprechend wertzuschätzen!
    Auf das dies mit Hilfe dieser Petition auch im Wandel der Zeit und Urbanisierung erhalten bleibt!

    Die Gesundheit isst mit!

  2. Stengel Silvia

    Das Mindestquorum von 50.000 ist erreicht und so werden wir die Petition im Herbst im Ausschuss in Berlin übergeben und erläutern.

    Bis dahin darf noch kräftig unterschrieben werden, so dass der Wunsch nach einem Schutz des Landlebens mit all seinen Geräuschen und Gerüchen erfüllt wird!

    Bayern ist mit seinem Minister Aiwanger schon auf dem Besten Weg dorthin! -und es ist schon lange überfällig!

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